{"id":64,"date":"2013-12-11T20:12:14","date_gmt":"2013-12-11T18:12:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thomassen.de\/?page_id=64"},"modified":"2018-11-06T19:50:33","modified_gmt":"2018-11-06T17:50:33","slug":"kreta-2006-2009-und-2011","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.thomassen.de\/?page_id=64","title":{"rendered":"Kreta 2006, 09, 11, 12, 14, 15 und 17"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0026-Knossos.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-414\" src=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0026-Knossos-225x300.jpg\" alt=\"GR-Kr-0026-Knossos\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0026-Knossos-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0026-Knossos.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>2017 war bereits unsere siebte Reise auf die gr\u00f6\u00dfte der griechischen Inseln, Kreta. Schon bei unserem ersten Besuch Kretas haben wir uns Knossos angeschaut, 2012 waren wir zum zweiten Mal dort. Knossos, der wohl ber\u00fcmteste minoische Palast der Insel wurde von John Evans entdeckt. Die Entstehungszeit von Knossos wird auf ca. 1900 v.Chr. datiert. Wie alle anderen minoischen Pal\u00e4ste ist er um einen gro\u00dfen Zentralhof herum angelegt. Mittlerweile sind ca. 800 R\u00e4ume des Palastes nachgewiesen, man geht aber davon aus, dass der Palast \u00fcber insgesamt etwa 1300 R\u00e4ume verf\u00fcgte. Die wohl spektakul\u00e4rsten Entdeckungen in Knossos waren die von Evans entdeckten Fresken, die einen Eindruck von der damaligen Kleidung der Minoer vermittelten.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0014-Knossos.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-412 size-medium\" src=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0014-Knossos-300x225.jpg\" alt=\"GR-Kr-0014-Knossos\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0014-Knossos-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0014-Knossos.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ein Ausflug in Sagen und Mythen: Laut Homer herrschte in Knossos der sagenhafte K\u00f6nig Minos, der dieser Kultur auch seinen Namen gab.\u00a0Der Sage nach schenkte Poseidon dem K\u00f6nig Minos einen wei\u00dfen Stier f\u00fcr eine Opferzeremonie, Minos aber hinterging Poseidon indem er diesen Stier seiner Herde zuf\u00fcgte und stattdessen einen anderen Stier opferte.\u00a0Zeis strafte Minos daraufhin, dass seine Gemahlin den Stier begehrte. Daidalos soll ihr daraufhin eine Kuh gebaut haben damit sie ihrem Verlangen nachgeben konnte. Aus dieser Verbindung soll der sagenhafte Minotaurus entstanden sein. Minos beauftragte Daidalos ein Labyrinth zu bauen um den Minotaurus darin zu verstecken.\u00a0Den Tod seines Sohnes bei einem sportlichen Wettkampf r\u00e4chte Minos damit, dass ervon den Athenern jedes Jahr\u00a0sieben J\u00fcnglinge und sieben Jungfrauen forderte, die dem Minotaurus geopfert wurden. Prinz Theseus aus Athen\u00a0wollte den Minotaurus t\u00f6ten und mischte sich unter sdie Geiseln. Auf Kreta verliebte er sich in Minos Tochter Ariadne. Mit einem magischen Wollkn\u00e4uel soll es Theseus gelungen sein, nach der T\u00f6tung des Minotaurus wieder aus dem Labyrinth zu entkommen. Mit Ariadne floh er dann auf die Insel Naxos. Interessant an dieser Geschichte ist, dass die Bedeutung von Stieren in der minoischen Kultur nachweisbar ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0156-Festos.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-426\" src=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0156-Festos-225x300.jpg\" alt=\"GR-Kr-0156-Festos\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0156-Festos-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0156-Festos.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Phaistos (Festos) ist eine weitere bedeutende Ausgrabungsst\u00e4tte der minoischen Kultur. Der Palast ist etwa zur gleichen Zeit entstanden wie Knossos (ca, 1900 v.Chr.) und soll nach dem Enkel des Herakles benannt worden sein. Phaistos befindet sich auf einem H\u00f6henr\u00fccken \u00fcber der fruchtbaren Messara Ebene. Bemerkenswert ist, dass trotz einiger Zerst\u00f6rungen durch Erdbeben und Kriege einige der Bauten aus nachminoischer Zeit erhalten blieben, wie der griechische Rhea-Tempel und Geb\u00e4ude des oberen Hofes. Einer der bedeutensten Funde in Phaistos ist der sog. Discos von Phaistos, eine gebrannte Tonscheibe mit Tier- und Pflanzenmotiven. Das Original dieser Scheibe befindet sich im Arch\u00e4ologischen Museum in Iraklio (Heraklion).<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der N\u00e4he von Phaistos befindet sich eine weitere sehenswerte Ausgrabungsst\u00e4tte, der Sommerpalast von Festos Agia Triada. Agia Triada liegt ca. 2km von Phaistos entfernt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ewas 20km von Agios Nikolaos liegt Gournia, eine minoische Stadt, die deshalb besonders sehenswert ist, weil man hier sehr deutlich die Bauweise minoischer St\u00e4tten studieren kann. Die Geb\u00e4ude\u00a0sind auf Steinfundamenten errichtet und aus Stein oder gebrannten Ziegeln gemauert. Sehr sch\u00f6n ist auch zu sehen, wie die Beschaffenheit der Stra\u00dfen in minoischer Zeit war.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0132-Arkadi-Kloster-Moni-Arkadiou.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-423\" src=\"http:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0132-Arkadi-Kloster-Moni-Arkadiou-225x300.jpg\" alt=\"GR-Kr-0132-Arkadi-Kloster-Moni-Arkadiou\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0132-Arkadi-Kloster-Moni-Arkadiou-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.thomassen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GR-Kr-0132-Arkadi-Kloster-Moni-Arkadiou.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Kreta hat aber nicht nur Zeugnisse aus der Bronzezeit zu bieten. Das Arkadi-Kloster geh\u00f6rt sicher auch zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Besonders das Beinhaus hinterl\u00e4sst einen bleibenden Eindruck. Man geht davon aus, dass das Kloster etwa im 5. Jahrhundert vom byzantinischen Kaiser Arcadius erbaut wurde. Etwa um 1866 war dieses Kloster eine der Keimzellen des Widerstandes gegen das osmanische Reich, dass im gleichen Jahr vom osmanischen Herr angegriffen wurde. Angeblich soll das Heer aus 15000 Mann bestanden haben. Nach 2 Tagen entschlossen sich die 964 Menschen, von denen ca. 325 Mann kampftauglich waren, den aussichtslosen Widerstand aufzugeben. Um nicht den Osmanen in die H\u00e4nde zu fallen zogen sich viele der Eingeschlossenen in eine Pulverkammer zur\u00fcck, die dann gesprengt wurde. Bei der Explosion sollen bis auf ein kleines M\u00e4dchen alle Personen umgekommen sein.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der N\u00e4he von Agios Nikolaos befindet sich auch Lato,\u00a0eine dorische\u00a0Stadt, die\u00a0 etwa im 8. Jahrhundert\u00a0v.Chr. von den Dorern auf den Ruinen einer minoischen Stadt gegr\u00fcndet wurde. Die Struktur der Stadt mit ihrer Agora und einer Zisterne ist sehr deutlich zu sehen. Der zu Lato geh\u00f6rende Hafen soll an der Stelle der heutigen Stadt Agios Nikolaos gelegen haben.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;\"><span style=\"font-size: medium;\">Interesse an Kreta? Mehr Bilder sind in der Bildergalerie!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2017 war bereits unsere siebte Reise auf die gr\u00f6\u00dfte der griechischen Inseln, Kreta. 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